Politik und Leben im Dienste der Vertriebenen. BdV-Ehrenplakette an Dr. Fritz Wittmann

Zur Verleihung der Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen an den ehemaligen BdV-Präsidenten Dr. Fritz Wittmann erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB:

Auf einstimmigen Beschluss des Präsidiums des Bundes der Vertriebe­nen werden wir die höchste Auszeichnung des Verbandes, die Ehren­plakette, im Anschluss an die diesjährige Bundesversammlung am 8. Juli 2017 im Maximilianeum in München dem ehemaligen BdV-Präsidenten Dr. Fritz Wittmann verleihen.

Dr. Wittmann lenkte die Geschicke des BdV auf Bundesebene zwischen 1994 und 1998. 27 Jahre, zwischen 1972 und 1999, war er Vorsitzender des BdV-Landesverbandes Bayern. Von 1971 bis 2005 amtierte er als Vorstands­vorsitzender der Sudetendeutschen Stiftung, um nur die wichtigsten seiner verbandlichen Positionen zu nennen.

Seine juristische Fachkenntnis wurde überall geschätzt und war Grund­lage für viele klare Entscheidungen, sowohl in vertriebenen­rechtlichen als auch in vertriebenenpolitischen Fragen. Stets hatte er ein offenes Ohr – für die Landsmannschaften ebenso wie für den einzelnen Rat­suchenden.

Dr. Wittmann hat nicht nur seine politische Arbeit, sondern einen gro­ßen Teil seines Lebens in den Dienst der deutschen Heimatvertriebe­nen und Spätaussiedler sowie der in der Heimat verbliebenen Deut­schen und ihrer Anliegen gestellt. Er reiht sich nahtlos in die Riege der bisher vom BdV ausgezeichneten Plakettenträger ein.

 

Pressemitteilung des BdV Bundesverbandes vom 29.6.2017