Böhmerwaldtreffen in Passau

Sozialministerin Müller: „Die Böhmerwäldler prägt die Offenheit für den Dialog und das Miteinander – sie sind wahre Europäer und Brückenbauer“

„Die Böhmerwäldler haben ein fest verankertes Wertebewusstsein. Sie wissen nur zu gut, wie wichtig ein starkes Bekenntnis zur eigenen Kultur ist. So finden sie auch in schwierigen Zeiten Halt und Orientierung“, betont Bayerns Sozialministerin Emilia Müller anlässlich des Bundestreffens der Böhmerwäldler in Passau. „Aus dem, was sie selbst, was ihre Eltern und Großeltern erlebten und erlitten, erwächst ihre tiefe Verbundenheit zur eigenen Kultur. Sie zeichnet ein unerschütterliches Wissen um den Wert echter Heimatliebe aus, aber auch die Offenheit und Toleranz für Unbekanntes“, so die Schirmherrschaftsministerin. Müller erklärt, dass die Böhmerwäldler aus diesem Geist heraus seit jeher für die Schaffung eines geeinten Europas eintreten. Sie machen sich stark für ein Europa, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können.

Die Ministerin verweist auf Orte wie das Böhmerwaldmuseum in Passau. Dieses macht durch Objekte Geschichte und Kultur deutlich und begreifbar. Sie fügt hinzu: „Heimattage wie das Böhmerwaldtreffen setzen Zeichen. Sie überzeugen durch die vielen Menschen, die von echter Heimatliebe erfüllt sind und zugleich auf der Basis ihrer Werte Brücken zu anderen bauen.“ Die Böhmerwälder sind Vorbilder für den ehrenamtlichen Einsatz für ein harmonisches Miteinander.

Pressemitteilung der Pressestelle des StMAS vom 28. Juli 2017.