Staatssekretär Bernd Sibler zeichnet Beiträge im Wettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn. Wir in Europa“ aus

„Preisträger leisten wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und Zusammenwachsen in Europa“ – Staatssekretär Bernd Sibler zeichnet Beiträge im Wettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn. Wir in Europa“ aus.

BAYERISCH-EISENSTEIN. „Ihr alle seid Brückenbauer für ein freundschaftliches Miteinander in Europa! Mit euren kreativen Beiträgen zum Wettbewerb ‚Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn. Wir in Europa‘ habt ihr euch auf kulturelle Spurensuche begeben und den bayerisch-tschechischen Beziehungen nachgespürt. Damit habt ihr einen wichtigen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und Zusammenwachsen in Europa geleistet“, betonte Staatssekretär Bernd Sibler heute bei der feierlichen Preisverleihung in Bayerisch Eisenstein. Gemeinsam mit dem Direktor des „Hauses des Deutschen Ostens“, Prof. Dr. Andreas Otto Weber, zeichnete er Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern sowie Tschechien, Polen, Ungarn, Slowenien und Rumänien aus, deren Beiträge im Kreativwettbewerb überzeugen konnten.

Der Wettbewerb nahm heuer unter dem Titel „Karl IV. – Böhmen, Bayern, Europa“ die bayerisch-tschechischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart in den Blick. Vergeben wurden Preise in den Kategorien Kunst, Musik, Literatur, Spurensuche sowie Land und Leute in insgesamt vier Altersstufen. Knapp 12.000 Schülerinnen und Schüler aus Bayern und den angrenzenden östlichen Nachbarstaaten hatten in diesem Schuljahr mit kreativen Beiträgen oder über eine Beteiligung am Wissensquiz an dem Wettbewerb teilgenommen. Ein Teil von ihnen – darunter auch die Sieger des Wissensquiz – erhielt bereits über die Schulen Anerkennungsurkunden und Sachpreise wie Bücher, Spiele oder Umhängetaschen.

Das bayerische Kultusministerium ist Träger des Schülerwettbewerbs „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn. Wir in Europa“. Seine Durchführung wird vom „Haus des Deutschen Ostens“ unterstützt. Er wird in zweijährigem Turnus durchgeführt und nimmt die Entwicklung der historischen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen osteuropäischen Nachbarn in den Blick. Ziel des Wettbewerbs ist es, einen Beitrag zur europäischen Integration und zur Überwindung historisch begründeter Stereotype zu leisten. Die interkulturelle Dimension des Wettbewerbs wird dadurch unterstrichen, dass auch Schülerinnen und Schüler aus Osteuropa teilnehmen.

Weitere Informationen unter: www.oestlichenachbarn.bayern.de

Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Kathrin Gallitz, Stellv. Pressesprecherin, 089 2186 2057, vom 28.7.2017.