BdV-Präsident fordert Vertreibungsverbot

Friedens- und Zukunftssicherung in Europa und der Welt

Beim Auftakt zur diesjährigen Veranstaltungsreihe zum Tag der Heimat des Bundes der Vertriebenen am 2. September 2017 in der Urania Berlin, der zum Verbandsjubiläum unter dem Leitwort 60 Jahre Einsatz für Menschenrechte, Heimat und Verständigung steht, forderte BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB, ein Vertreibungsverbot in der europäischen Rechtsordnung zu verankern.

Er erklärte:

Es ist höchste Zeit, dass auch das fundamentale Menschenrecht des Schutzes vor Vertreibung und ethnischer Säuberungen seinen normativ verankerten Platz in der europäischen Rechtsordnung erhält. (…) Wir brauchen eine Initiative, die von vornherein klarstellt, dass es uns nicht um rückwärtsgewandtes Recht geht, sondern um die Friedens- und Zukunftssicherung in Europa. Europa sollte hier Vorreiter sein und der Welt zeigen, dass wir mit Sanktionen gegen jeden vorgehen wollen, der sich in Zukunft ethnischer Säuberungen als Mittel der Interessenverwirklichung bedient und sich als Vertreiber betätigt.“

Weitere Informationen, Programm und Redetexte unter:

http://www.bund-der-vertriebenen.de/themen-und-termine/tag-der-heimat/tag-der-heimat-2017.html

Pressemitteilung des BdV – Bund der Vertriebenen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Pressekontakt: Marc-Pawel Halatsch