LMDR: Gedenken an die Opfer der Verfolgung und Vertreibung in der ehemaligen Sowjetunion

Am 28. August 1941 verfügte Stalin in Folge des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion die Deportation der Deutschen an der Wolga und in anderen Siedlungsgebieten der damaligen Sowjetunion. Hunderttausende wurden in die kasachische Steppe und in die Weiten Sibiriens deportiert und mussten dort bis in die 1950er Jahre hinein in der sogenannten Arbeitsarmee Zwangsarbeit leisten. In Folge dieser Verschleppung und der Zwangsarbeit kamen zigtausende Deutsche ums Leben.

An dieses furchtbare Geschehen, an Leid, Not und Tod erinnerte die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Bayern am 27. August an der Gedenktafel in der Staatskanzlei in München.

Der Landesvorsitzende Ewald Oster, die Kreisvorsitzende der LMDR Maria Scheffner, und der stellvertretende BdV-Landesvorsitzende des BdV-Bayern, Josef Zellmeier, MdL, erinnerten in bewegenden Worten an den Leidensweg der Deutschen aus Russland. Visitator Dr. Alexander Hoffmann sprach das Totengedenken.  Am Ende der Veranstaltung, die auch mit Liedern umrahmt wurde, legten die Vertreter der LMDR und des BdV Kränze an der Gedenktafel nieder.

Heute leben rund 2,5 Millionen Deutsche aus Russland in der Bundesrepublik Deutschland, davon rund 450.000 in Bayern.