Übergangsnachfolge für Aussiedlerbeauftragten angekündigt

Am 20. September 2017 hat das Bundesministerium des Innern eine Übergangsnachfolge für das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten angekündigt.

Der bisherige Amtsinhaber, Hartmut Koschyk, hatte bereits vor geraumer Zeit mitgeteilt, zur Bundestagswahl am 24. September 2017 nicht mehr antreten zu wollen. Dementsprechend hatte er die Bundesregierung zum 31. Oktober 2017 um Entbindung von seinen Amtsgeschäften als Aussiedlerbeauftragter gebeten.

Um sicherzustellen, dass die Anliegen der Aussiedler und Spätaussiedler, der nationalen Minderheiten in Deutschland und der deutschen Minderheiten im Ausland auch bis zur Bildung einer neuen Regierung Beachtung finden, wird ab dem 1. November 2017 der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Günter Krings MdB, übergangsweise die Amtsgeschäfte des Aussiedlerbeauftragten mit übernehmen.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière sagte dazu: „Die Bundesregierung unterstreicht damit die Bedeutung, die sie diesem Amt beimisst, weil sie sich ungebrochen in einer besonderen Verantwortung für die Spätaussiedler, für die Angehörigen der deutschen Minderheiten, die in den Herkunftsgebieten verbleiben wollen, den Angehörigen der deutschen Minderheit in Dänemark sowie den nationalen Minderheiten in Deutschland sieht.“

BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius erklärte zu dieser Entscheidung: „Mit der Berufung eines erfahrenen Parlamentariers und Staatssekretärs wie Dr. Krings kann die hervorragende Arbeit, die Hartmut Koschyk in den letzten vier Jahren geleistet hat, nahtlos fortgesetzt werden.“ Außerdem äußerte Fabritius sich zuversichtlich, dass dem Amt des Aussiedlerbeauftragten auch zukünftig ein wichtiger Stellenwert eingeräumt werde.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Herausgeber: BdV -Bundesgeschäftsstelle, Godesberger Allee 72-75, 53157 Bonn