KV Ansbach gibt Dankesbroschüre heraus

Als Dank an die Ansbacher Bevölkerung und die kommunale Verwaltung in Mittelfranken hat der BdV-KV Ansbach unter maßgeblicher Mitwirkung des Kreisvorsitzenden Reinhard Schmutzer in diesem Jahr eine Broschüre herausgegeben in der Lebenswege und Portraits von Persönlichkeiten und Unternehmen mit einem Vertriebenenhintergrund aus der Region Ansbach nachgezeichnet werden. In einer Einführung wird zunächst der „Lange Weg der Vertriebenen bis zur Integration“ nachgezeichnet und ein historische Überblick über das Vertreibungsgeschehen nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben. Insgesamt 10 Lebensgeschichten und Firmenportraits geben im Anschluss einen Einblick in die Wege der Inegration der Heimatvertriebenen in der Region.

Im Vorwort der Broschüre heißt es: „Mit einer kleinen Auswahl von Lebensbildern und Firmenporträts zeigen wir, daß die  Aufnahme der Heerscharen von „Flüchtlingen“ letztlich eine Bereicherung geworden ist. Die Firmenporträts belegen, daß die mittel- und arbeitslosen Flüchtlinge von damals schon bald selbst Steuerzahler wurden und Arbeitsplätze schufen.  Die Lebensbilder erinnern daran, wie sehr die Vertriebenen an der Gestaltung des heutigen Profils Westmittelfrankens beteiligt waren, an der konfessionellen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung ebenso wie an der kulturellen Vielfalt.  Damit danken wir

  – den damaligen Bürgern für die vielen kleinen und großen Zeichen der menschlichen Anteilnahme und der praktischen Hilfsbereitschaft im Alltag, vor allem aber für die Geduld gegenüber den Zumutungen und Veränderungen, die der große Zustrom an Fremden mit sich brachte.

–  den gewählten Vertretern auf Kreis- und Gemeindeebene und den Verwaltungen jener Zeit für den täglichen Einsatz, um den Flüchtlingsstrom zu bändigen. Trotz aller Schwierigkeiten und mancher Anfeindungen haben sie die Aufnahme organisiert.

Wir danken dafür, daß nicht zuletzt durch diese Haltung von Bürgern und Verwaltung in Westmittelfranken  die Vertriebenen wirtschaftlich und sozial aufholen konnten. Im Ergebnis konnten sie so Fuß zu fassen, daß eine neue Bevölkerungsstruktur entstand, in der die Herkunft der Eltern und Großeltern keine Rolle mehr spielt.“

Die Broschüre wurde am Tag der Heimat in Ansbach an Verteter des Kreises übergeben.

 

Dank für die Aufnahme
Titelblatt der Broschüre „Dank für die Aufnahme“

 

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