Koalitionsvertrag positives Signal für die weitere Arbeit des BdV. Partizipativer Ansatz in der Kulturarbeit wird verstetigt

Der von den Verhandlungspartnern aus CDU/CSU und SPD gestern in Berlin vorgestellte Koalitionsvertrag greift in mehreren Bereichen wichtige Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen, Spätaussiedler und ihrer Verbände sowie der deutschen Minderheiten in den Staaten Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion konstruktiv auf. Auch für unsere weitere Arbeit als Bund der Vertriebenen enthält er positive Signale.

Der BdV und seine Gliederungen sind seit Jahren erfolgreich in der verständigungspolitischen Arbeit mit unseren Nachbarn im Osten tätig.

Deshalb ist es gut, dass diese Arbeit gewürdigt und weiterhin gefördert werden soll.

Im Bereich der Altersarmut bei Spätaussiedlern begrüße ich, dass eine Kommission prüfen soll, wie die Nachteile beseitigt und Härten ver­mieden werden können. Außerdem werden durch Schaffung einer über der Grundsicherung liegenden Grundrente für alle langjährigen Versicherten auch viele Kürzungen im FRG-Bereich ausgeglichen. Da Arbeitszeiten aus den Herkunftsgebieten dabei berücksichtigt werden, fallen auch die meisten Spätaussiedler in den künftigen Anwendungs­bereich dieser Regelung. Der BdV wird weiterhin darauf drängen, dass die damit zusammenhängenden, sozialen Probleme einer sach­gerechten Lösung zugeführt werden.

Im Kulturbereich war ein partizipativer Ansatz im Hinblick auf die Ver­triebenen, Spätaussiedler und ihre Verbände bzw. die deutschen Volksgruppen in ihren Heimatgebieten schon in der Neukonzeption der Kulturarbeit des Bundes nach § 96 des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes sichtbar geworden. Es freut mich sehr, dass dieser nun offenbar verstetigt werden soll. Besonders dankbar bin ich hier für den ausdrücklichen Auftrag zur Stärkung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen.

Pressemitteilung des BdV Bundesverbandes vom 8.2.2018:

BdV – Bund der Vertriebenen
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