Das Bundeskabinett beruft Dr. Bernd Fabritius zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Bundesinnenminister Seehofer: „Bernd Fabritius ist ein durchsetzungsstarker Vertriebenenpolitiker. Seine Berufung unterstreicht, dass die neue Bundesregierung in der Aussiedler- und Minderheitenpolitik eine Schwerpunktaufgabe sieht.“

Das Bundeskabinett hat heute Dr. Bernd Fabritius zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten berufen.
Bundesinnenminister Seehofer hob die Signalwirkung dieser Personalentscheidung der Bundesregierung hervor: „Die Bundesregierung steht gegenüber den Spätaussiedlern und Vertriebenen, den Angehörigen der deutschen Minderheiten und den nationalen Minderheiten in Deutschland in einer besonderen Verantwortung. Die Berufung von Bernd Fabritius zum Aussiedler- und Minderheitenbeauftragten zeigt, dass die Bundesregierung diese Verantwortung annimmt. Als Rumäniendeutscher, Vorsitzender des Bundes der Vertriebenen und erfahrender Vertriebenenpolitiker ist Dr. Fabritius für dieses Amt wie kaum ein anderer vorbereitet. Wer ihn kennt, weiß, dass Dr. Fabritius berechtigte Interessen klug, geradlinig und konsequent vertritt. Er ist im In- und Ausland respektiert. Mit ihm haben die Aussiedler, Vertriebenen, die deutschen Minderheiten und die nationalen Minderheiten in Deutschland eine Stimme, die gehört wird“.
Gleichzeitig hat das Bundeskabinett den Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Dr. Günter Krings, von dieser Aufgabe entbunden. Herr Dr. Krings hatte sich nach dem Ausscheiden von Hartmut Koschyk aus dem Amt des Aussiedlerbeauftragten zum 31. Oktober 2017 bereit erklärt, dieses Amt bis zur Bestellung eines neuen Beauftragten durch die nächste Bundesregierung zu übernehmen. Bundesinnenminister Seehofer dankte Herrn Dr. Krings für seine tatkräftige Ausführung dieses Amtes.

Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat

11. April 2018