Sozialministerin Schreyer zum Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung: „Vertreibung verursacht furchtbares Leid. Der Gedenktag ist für uns eindringliche Mahnung, sie zu verurteilen.“

„Der Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung muss uns alle zutiefst im Innersten aufrühren: Wir gedenken des furchtbaren Leides und des schrecklichen Schicksals, das Vertreibung verursacht“, betont Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer im Hinblick auf den Gedenktag, und weiter: “Das gilt nicht zuletzt für die Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkriegs. Millionen Deutsche haben damals ihre Heimat verloren. Ihre Vergangenheit und ihr Schicksal sind Teil unserer Geschichte. Hieran zu erinnern, ist unser aller Aufgabe“, mahnt Schreyer. Sie ist als Bayerische Sozialministerin auch Schirmherrschaftsministerin für die Sudetendeutschen.

Schreyer würdigt: „Die deutschen Heimatvertriebenen, die Flucht und Vertreibung überlebten, haben mit ungeheurem Einsatz und Engagement zum Aufbau unseres Landes beigetragen. Auch daran erinnern wir uns bei diesem Gedenktag. Für diese Leistungen sage ich allen deutschen Heimatvertriebenen Vergelt´s Gott.“

„Heute sind die Heimatvertriebenen und Spätaussiedler wichtige Brückenbauer innerhalb Europas. Ihr hartnäckiges und entschiedenes Eintreten für Menschenrechte, für den Schutz von Minderheiten und für ein geeintes Europa hat Vorbildcharakter“, so die Ministerin.

Pressemitteilung:
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales