Sylvia Stierstorfer: Signal der Wertschätzung

  1. Juli 2018

Am 26. Juni 2018 kamen auf Einladung des Bundesbeauftragten für Aussiedler und nationale Minderheiten, Dr. Bernd Fabritius, erstmals die Länderbeauftragten für Vertriebene und Aussiedler zu einem Meinungsaustausch zusammen. Dabei vereinbarten die Teilnehmer, sich künftig regelmäßig zu einer Beauftragten-Konferenz von Bund und Ländern zu treffen, um sich über anliegende Fragen auszutauschen und miteinander abzustimmen. Neben Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, in dem es dieses Amt bereits seit 1999 gibt, haben mittlerweile auch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen Beauftragte für diesen Bereich berufen.

„Es ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung, dass jetzt alle großen Bundesländer das Amt einer bzw. eines Beauftragten für Vertriebene und Aussiedler geschaffen haben“, so Sylvia Stiers­torfer, die das in Bayern neu eingerichtete Amt seit März 2018 bekleidet. Als Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung wird die Regensburger Landtagsabgeordnete mit ihren Kolleginnen und Kollegen in Bund und Land in Zukunft eng zusammenarbeiten, um gemeinsam zu guten Lösungen für die Belange von Aussiedlern und Vertriebenen zu gelangen. „Ich verspreche mir viel von diesem Erfahrungsaustausch und glaube, dass wir durchaus auch voneinander lernen können“, so Stierstorfer. Wichtige Themen künftiger Besprechungen dürften unter anderem die Vertriebenenkulturarbeit, die Fremdrentenproblematik und die Bekämpfung der Altersarmut unter Spätaussiedlern sein.

Gruppenbild (007)Das Foto zeigt die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene Silvia Stiersdorfer (3. v.l.) mit dem Bundesbeauftragten Dr. Bernd Fabritius (5. v.l.) und den weiteren Länderbeauftragten für Vertriebene und Aussiedler.

Fotoquelle: Bundesregierung