
Höhepunkt war natürlich unser Auftritt auf dem Münchner Marienplatz vor dem Tor des Rathausturmes. Viele Landsleute des Schlesiervereins München und der Heimatgruppen waren anwesend, um das Sommersingen in der Öffentlichkeit mitzuerleben. Auch die große Zahl an Touristen, die um diese Zeit den Marienplatz bevölkerte, verfolgte unser Programm mit großem Interesse. So fand der alte schlesische Brauch durch viele Fotos, Videos und persönliche Eindrücke seinen Weg hinaus in die Welt. Und glücklicherweise war zu dem frischen Wind auch die Sonne in Münchens guter Stube eingetroffen.
Die Riesengebirgler wurden von Stadtrat Beppo Brehm (Fraktion Die Grünen – Rosa Liste) empfangen, der uns ein Grußwort unseres Oberbürgermeister Dieter Reiter überbrachte. Auch bedachte er die kleinen und großen Sänger mit einer süßen Aufmerksamkeit, so wie es für die „Summerer“, üblich ist. Brehm war von unseren Darbietungen so begeistert, dass er spontan zusagte, sich im kommenden Jahr wieder um den offiziellen Empfang zu kümmern, wenn die Schlesier ihr altes Brauchtum am Sonntag Lätare präsentieren.
Müde, aber glücklich saßen wir schließlich bei einem kleinen Imbiss an unserem letzten Auftrittsort im BRK-Seniorenwohnheim Freimann zusammen und ließen den Tag mit dem Abschiedslied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ noch einmal Revue passieren und in herzlicher Gemeinschaft ausklingen.
