BdV-Kulturpreis

Seit 2013 vergibt der BdV Bayern einen Kulturpreis für künstlerische, literarische oder wissenschaftliche Beiträge oder für solche aus dem Bereich der Brauchtumspflege, die
  • in den letzten drei Jahren in Bayern erstellt oder veröffentlicht wurden.
  • Themen der Vertriebenen oder Spätaussiedler in Deutschland, des deutschen Ostens oder der deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa behandelten.
  • das Verhältnis zwischen den Deutschen und den Völkern und Staaten Ost- und Südosteuropas in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zum Gegenstand hatten.

Er besteht aus dem Hauptpreis – einer Urkunde und einer Dotation bis zu 2.000 Euro – sowie bis zu zwei Ehrengaben. Für die Verleihung vorschlagsberechtigt sind die BdV-Kreis- und Bezirksverbände, die landsmannschaftlichen Landesverbände sowie die Mitglieder des Landesvorstandes des BdV Bayern. Der Kulturpreis wird vom Landesvorstand des BdV Bayern auf Vorschlag einer Jury vergeben. Die Jury besteht aus Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und des BdV-Bayerns. Die Verleihung wird voraussichtlich im September 2017 stattfinden. Bis zur öffentlichen Bekanntgabe der Preisträger wird Verschwiegenheit über das gesamte Verfahren gehalten.


Statut zur Auslobung des BdV-Kulturpreises


Preisträger

Kulturpreis 2016

Am 24. September 2016 wurde im Egerland Kulturhaus in Marktredwitz am zentralen Tag der Heimat der BdV-Kulturpreis verliehen. Der Hauptpreis ging an die Stadt Hof für die Ausstellung „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ im Museum Bayerisches Vogtland. Der Preis wurde von Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und einer Delegation des Museums entgegengenommen. Dem siebenbürgischen Künstler Radu Anton Maier wurde ein Ehrenpreis für sein Lebenswerk verliehen. Die Filmemacher Renate Stiefl und Horst Peter Wagner erhielten den BdV-Kulturpreis für den Dokumentarfilm „Vom Isergebirge ins Fichtelgebirge. Wie die Gablonzer Glaskunst nach Warmensteinach kam“.


Kulturpreis 2015

Am Samstag, den 19. September 2015 fand in der oberbayerischen Vertriebenenstadt Traunreut der zentrale Tag der Heimat des BdV-Landesverbandes statt. Zum Schluss der Feier zeichnete der BdV-Landesvorsitzende das Tanz- und Folkloreensemble „Ihna“ sowie die Tanz- und Späldeel „Leba“ – nach Flüssen in Pommern benannt und der pommerschen tradition verschrieben – mit dem BdV-Kulturpreis 2015 aus. Joachim Lukas, ein langjähriger verdienter Brückenbauer der Landsmannschaft Schlesien, erhielt ebenso eine Ehrengabe wie der aus Südmähren stammende Komponist Widmar Hader.
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Kulturpreis2015_Ihna

 Kulturpreis 2014
In Anwesenheit von Staatsministerin Emilia Müller wurde bei der Zentralveranstaltung zum „Tag der Heimat“ in Passau der aus Siebenbürgen stammende Publizist Dr.h.c. Hans Bergel aus Gröbenzell mit dem Kulturpreis 2014 ausgezeichnet. Ehrengaben erhielten das russlanddeutsche Tanzensemble „Birkenhein“ aus Aschbach/Schlüsselfeld und die „Riesengebirgs-Trachtengruppe“ aus München.
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Kulturpreis 2013
Der „Tag der Heimat“ wurde vom Bund der Vertriebenen – Landesverband Bayern e.V. im Festsaal des Sudetendeutschen Hauses in München abgehalten. Der Kulturpreis ging an das Haus der Donauschwaben in Haar bei München und wurde dem Landesvorsitzenden der Landsmannschaft der Donauschwaben – Landesverband Bayern e. V., Hermann Schuster, vom Bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und dem Landesvorsitzenden des BdV, Christian Knauer, überreicht. Die Ehrengaben erhielten Christl und Helmut Starosta aus Hof, die sich über viele Jahre hinweg intensiv für die Schaffung einer Abteilung „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ im Rahmen des Museums Bayerisches Vogtland eingesetzt haben sowie Gerda Graumann aus Gernlinden für ihr vorbildliches und ehrenamtliches Engagement im Bund der Vertriebenen und die Schaffung einer umfassenden Miniaturtrachtensammlung.
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Kulturpreis2013