BdV-Kulturpreis

Seit 2013 vergibt der BdV Bayern einen Kulturpreis für künstlerische, literarische oder wissenschaftliche Beiträge oder für solche aus dem Bereich der Brauchtumspflege, die
  • in den letzten drei Jahren in Bayern erstellt oder veröffentlicht wurden.
  • Themen der Vertriebenen oder Spätaussiedler in Deutschland, des deutschen Ostens oder der deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa behandelten.
  • das Verhältnis zwischen den Deutschen und den Völkern und Staaten Ost- und Südosteuropas in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zum Gegenstand hatten.

Er besteht aus dem Hauptpreis – einer Urkunde und einer Dotation bis zu 2.000 Euro – sowie bis zu zwei Ehrengaben. Für die Verleihung vorschlagsberechtigt sind die BdV-Kreis- und Bezirksverbände, die landsmannschaftlichen Landesverbände sowie die Mitglieder des Landesvorstandes des BdV Bayern. Der Kulturpreis wird vom Landesvorstand des BdV Bayern auf Vorschlag einer Jury vergeben. Die Jury besteht aus Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und des BdV-Bayerns. Bis zur öffentlichen Bekanntgabe der Preisträger wird Verschwiegenheit über das gesamte Verfahren gehalten.

Statut zur Auslobung des BdV-Kulturpreises


Preisträger

Kulturpreis 2025

Strahlende Gesichter bei der Vergabe des BdV-Kulturpreises. Von links: Vertreter der Tanzgruppe der Banater Schwaben, Laudatorin Ramona Sobotta, BdV-Landesvorsitzender Dr. h.c. Christian Knauer, Schulleiter Dietmar Boshof mit Preisträger Dr. Stefan Daubner, Altministerpräsident Dr. h.c. Horst Seehofer und die Siebenbürgisch-Sächsische Jugendtanzgruppe. Foto: Susanne Marb

Im Rahmen der Zentralveranstaltung zum „Tag der Heimat“ am 9. November wurde der BdV-Kulturpreis 2025 mit zwei zugehörigen Ehrengaben verliehen. Seit 2013 zeichnet der BdV-Landesverband Bayern, dank der Unterstützung durch den Freistaat Bayern, herausragende künstlerische, literarische oder wissenschaftliche Beiträge zu Themen der Vertriebenen und Spätaussiedler oder der deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa und solche aus dem Bereich der Brauchtumspflege aus. Der Kulturpreis besteht aus dem Hauptpreis, der mit 2.000 Euro dotiert ist, sowie bis zu zwei Ehrengaben mit einer Ausreichung von jeweils 500 Euro. Die Preise werden von einer fünfköpfigen Jury vergeben, von denen zwei Mitglieder durch das für die Heimatvertriebenen jeweils zuständige Staatsministerium und drei Mitglieder vom BdV-Landesvorstand berufen werden.

Für seine herausragenden Leistungen im künstlerischen Bereich, die das Verhältnis zwischen den Deutschen und den Völkern und Staaten Ost- und Südosteuropas in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zum Gegenstand hatten, überreichte der frühere Ministerpräsident Dr. h.c. Horst Seehofer gemeinsam mit BdV-Landesvorsitzendem Dr. h.c. Christian Knauer dem Musiklehrer und Komponisten, Dr. Stefan Daubner, vom Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen/Ilm, den Kulturpreis 2025. Für den in Scheyern lebenden Lehrer spielt in der schulischen Bildungsarbeit die Vermittlung europäischer Werte wie Demokratiebildung und Friedenserziehung sowie kulturelle und sprachliche Bildung eine herausragende Rolle. Durch das gemeinsame Musizieren und eigene Kompositionen gelingt es ihm seit Jahren, das Interesse und die kulturelle Offenheit in Richtung Osteuropa seinen Schülerinnen und Schülern erfolgreich zu vermitteln. In getrennten Proben und gemeinsamen Aufführungen seiner musikalischen Werke, wird anhand von Einzelschicksalen unterschiedlicher Nationalitäten nicht nur das Interesse für die gemeinsame Geschichte Deutschlands und seiner östlichen Nachbarländer geweckt, sondern es werden auch Schulpartnerschaften initiiert und dauerhafte zwischenmenschliche Freundschaften begründet.

Mit seinen Musicals „Gisela und Stephan“, „TISA – eine Liebe ohne Grenzen“, „Eure Freiheit ist unsere Freiheit“ sowie die Barock-Oper „Dido und Aeneas“ hat er durch seine mehrsprachigen Produktionen junge Menschen aus Ungarn, Serbien, Tschechien, Polen und Deutschland zusammengeführt und somit einen großen Beitrag als echter „Brückenbauer“ zwischen den europäischen Völkern und besonders ihren jungen Menschen in Europa geleistet. Er ergänzt und bereichert damit die fortlaufenden Bemühungen seines Gymnasiums, die Kenntnisse über die historischen Verflechtungen unseres Volkes und seiner Nachbarn vorurteilsfrei, objektiv und umfassend zu vermitteln.

Mit einer Ehrengabe wurde die Siebenbürgisch- Sächsische Jugendtanzgruppe aus Ingolstadt bedacht. Oberbayerns BdV-Bezirksvorsitzender Paul Hansel würdigte in einer kurzen Laudatio die besonderen Leistungen der Jugendtanzgruppe im Hinblick auf die Pflege, den Erhalt und die Weiterentwicklung des siebenbürgisch-sächsischen Volkstanzes. Seit nahezu 20 Jahren nutzen über 30 engagierte Mitglieder jede Gelegenheit, ihr Repertoire aus Volkstänzen ihrer Heimatregion vorzustellen und dabei ihre teilweise seit Generationen vererbten Trachten zu präsentieren. Nicht fehlen dürfen dabei Auftritte beim jährlich stattfindenden Heimattag der Siebenbürger-Sachsen in Dinkelsbühl, bei den Haferland-Kulturwochen in Rumänien oder dem Internationalen Folklorefestival „Europeade“. Durch Fleiß, Zusammenhalt und Können ist die Gruppe heute fester Bestandteil des kulturellen Lebens ihrer „neuen“ Heimatstadt Ingolstadt. So ist sie beim Volks- und Bürgerfest, dem Kronenfest, bei Bällen oder Gottesdiensten nicht mehr wegzudenken. Die Kombination aus Tradition, jugendlichem Elan und Gemeinschaftssinn macht die Jugendtanzgruppe zu einem besonderen Aushängeschild der Siebenbürger Sachsen. Dabei steht nicht nur das Tanzen, sondern auch Spaß, Freundschaft und die gemeinsame kulturelle Identität im Mittelpunkt. Sie ist ein nachahmenswertes Beispiel gelebter Kultur und Zusammenhalt über Generationen hinweg.

Zweiter Empfänger einer Ehrengabe war die Tanzgruppe der Banater Schwaben aus Ingolstadt. Laudatorin Ramona Sobotta würdigte in herzlicher Weise das besondere Streben der Tanzgruppe, die überlieferten Sitten, Bräuche und Traditionen des schwäbischen Banats in Ehren zu halten und sie aus innerster Überzeugung getreu dem Motto „Erreichen die Wurzeln das Wasser, wachsen die Zweige zum Himmel“ weiter zu tragen. Damit versuche die Gruppe sicherzustellen, dass sich auch die nächsten Generationen am überlieferten Kulturgut erfreuen können. Mit Elan und Freude bereichert das farbenfrohe Ensemble landsmannschaftliche Veranstaltungen, wie die „Schwäbischen Nachmittage“, Sommerfeste oder Weihnachtsfeiern. In ganz besonderer Weise fühlt es sich aber seinen älteren Landsleuten verpflichtet. So bietet sie den Seniorinnen und Senioren im „Josef-Nischbach-Haus“ mit seinen Auftritten und Programmen Abwechslung im Alltag und zaubert immer wieder ein Lächeln in deren Gesichter.

Am Beispiel der Tanzgruppe der Banater Schwaben sei, so Sobotta, auch der Wert einer aktiven Kinder- und Jugendarbeit abzulesen. Aus der im Jahr 2008 gegründeten Kindergruppe hätte sich heute ein farbenprächtiger Kulturträger mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und Mitwirkenden über alle Altersgruppen hinweg entwickelt. Ob in aufwändiger „Kerweihtracht“, in der einfacheren „Blaufärbertracht“ oder im klassischen Dirndl und Lederhose, bilde die Gruppe heute eine sichtbare und stabile Brücke zwischen alter und neuer Heimat.

Bei der Übergabe beider Ehrengaben assistierte stellvertretend für den Bayerischen Landtag der Ingolstädter Stimmkreisabgeordnete Alfred Grob (CSU).
Text: Susanne Marb

 

Kulturpreis 2024

Kulturpreis 2024 für „Original Banater Dorfmusikanten“ München
Ehrengaben für Altbürgermeister Anton Neumaier
sowie Gründungsdirektor Wolfgang Freyberg

Freuen sich über den BdV-Kulturpreis 2024 und die Ehrengaben. Erste Reihe von links um-rahmt von Musikern der Original Banater Dorfmusik: Wissenschaftsminister Markus Blume, MdL, HDO-Direktor Prof. Dr. Andreas Weber, Wolfgang Freyberg, dazwischen Christoph Stabe, Walter Prinz, Altbürgermeister Anton Neumaier, Josef Zellmeier, MdL, Paul Hansel und Landesvorsitzender Dr. h.c. Christian Knauer. Foto: S. Marb/BdV

Bei der landesweiten Auftaktveranstaltung zum „Tag der Heimat“ im bis auf den letzten Platz besetzten Sudetendeutschen Haus in München, wurden Mitte September der BdV-Kulturpreis 2024 und die beiden zugehörigen Ehrengaben vergeben. Die Würdigung der Leistungen des Preisträgers nahm BdV-Landesvorsitzender Dr. h.c. Christian Knauer, jene der Empfänger der Ehrengaben Landesschatzmeister Paul Hansel und Landesschriftführer Christoph Stabe vor.

Für seine über 40-jährige Unterstützung der Heimatvertriebenen in der Stadt Moosburg an der Isar wurde Altbürgermeister Anton Neumaier, im Beisein seines Nachfolgers Josef Dollinger, geehrt. Während seiner kommunalpolitischen Tätigkeit hat sich der sozialdemokratische Politiker beim donauschwäbischen Heimatverein als Ausschussmitglied und als Redakteur des „Hodschager Blättli“ engagiert. Weiter hat er in vorbildlicher Weise die Patenschaften seiner Stadt mit den aus Serbien vertriebenen Hodschagern und jenen aus der Stadt Königsberg an der Elbe gepflegt. Ein besonderes Augenmerk widmet er bis heute dem „Haus der Heimat“, in dem sechs Heimatvereinigungen ihr Zuhause gefunden haben. Eindeutig ist Anton Neumaiers Haltung bei der Bewertung von Vertreibungen. Er brandmarkt sie „als Verbrechen und schlimmes Unrecht“, warnt aber zugleich vor Rache, die erneutes Unrecht schaffen würde. Für sein engagiertes Miteinander wurde der Altbürgermeister bereits vor Jahren von der Landsmannschaft der Donauschwaben mit der Prinz-Eugen-Medaille in Silber und in Gold ausgezeichnet.

Mit der zweiten Ehrengabe wurden die besonderen Leistungen des Gründungsdirektors des Kulturzentrum Ostpreußens in Ellingen, Wolfgang Freyberg, gewürdigt. In den Jahren seiner beruflichen Tätigkeit gelang es ihm, die 1985 in sechs Räumen im Erdgeschoss des Westflügels des ehemaligen Deutschordensschlosses untergebrachte Einrichtung zu einem „ausstrahlenden Schaufenster zur Geschichte und Kultur Ostpreußens“ auf drei Etagen mit einer Nutzfläche von mehr als 1.500 qm zu entwickeln. Mit einer ansprechenden Dauerausstellung und vielen Sonderausstellungen, den dazugehörigen Publikationen und Vorträgen begeistert das Zentrum heute nicht nur die eigenen Landsleute, sondern auch Schulklassen, Besuchergruppen und an der Geschichte interessierte Einzelpersonen. Voller Anerkennung könne man, so Christoph Stabe, feststellen, dass sich die einst unscheinbare Einrichtung „in ein prächtig gestaltetes, weit ausstrahlendes Schaufenster zur Geschichte und Kultur Ostpreußens verwandelt hat“.

Hervorgehoben wurde auch das Engagement des Preisträgers im heute polnischen Ostpreußen. Nahezu jährlich führte Wolfgang Freyberg im Rahmen der grenzüberschreitenden Kulturarbeit, oftmals gemeinsam mit polnischen, russischen und litauischen Einrichtungen, Sonder- und auch Kabinettausstellungen durch. Großes Interesse wecken dabei im südlichen Ostpreußen installierte zweisprachige Ausstellungen zur Geschichte einzelner Städte. Dabei gelang es ihm, bei den heute in der ehemaligen deutschen Provinz lebenden Bewohnern, das Wissen über die Geschichte und Kultur Ostpreußens zu erweitern. Freybergs Ehrgeiz hat nicht in erster Linie der wissenschaftlichen Landesgeschichtsforschung, sondern stets „der Vermittlung und Erhellung verschütteter Welten“ gegolten.

Aus der Hand von Wissenschaftsminister Markus Blume durften schließlich die „Original Banater Dorfmusikanten“ aus München den Kulturpreis 2024 entgegennehmen. In seiner Laudatio hatte BdV-Landesvorsitzender Dr. h.c. Christian Knauer zuvor besonders deren „generationenübergreifende Pflege der ostdeutschen Kultur“ herausgestellt. Der Preisträger genieße heute eine überregionale Bekanntheit und erfreue sich, durch eine ständig gestiegene musikalische Qualität, über ein hohes Ansehen. Auch wenn der „Große Schwabenball“ in der Landeshauptstadt bis heute einen festen Termin im seinem Kalender darstellt, sei die Tätigkeit der Musiker nicht auf die Vertriebenenverbände oder die Stadt München beschränkt. Mit ihren regelmäßigen Auftritten in Rumänien wirken sie als echte Brückenbauer zwischen den Völkern. Die 2008 gegründete Musikkapelle lege, so Knauer, bei ihren Auftritten stets ein überzeugendes Beispiel für das musikalische Schaffen ihrer Heimatregion, dem Banat, ab.

Das breite Spektrum ihrer Arrangements zeige sich beispielsweise auf der „Oidn Wiesn“, wo sie die Banater Tanzgruppe begleite, oder bei ihren Auftritten im „Senioren-Zentrum Josef Nischbach“ in Ingolstadt. Gerne blase die Kapelle aber auch mal den Politikern der CSU-Landesgruppe oder in der Union der Vertriebenen „kräftig den Marsch“. Einen besonderen Dank zollte der Laudator den früheren und heutigen Leitern und Organisatoren der Gemeinschaft, Laura Schwartz, Helmut Baumgärtner und Walter Prinz aus. Ohne deren ehrenamtlichen Einsatz wäre das im wahrsten Sinne des Wortes „harmonische Zusammenspiel“ nicht möglich.

Kulturpreis 2023

Auch im Jahr 2023 wurden bei der Zentralveranstaltung zum „Tag der Heimat“ der BdV-Kulturpreis und die zugehörigen Ehrengaben überreicht. Zum elften Mal würdigte der Vertriebenendachverband damit herausragende künstlerische, literarische oder wissenschaftliche Beiträge zu Themen der Vertriebenen und Spätaussiedler, der deutschen Siedlungsgebiete in Ost- und Südosteuropa oder für solche aus dem Bereich der Brauchtumspflege.

Der Kulturpreis 2023 wurde gemeinsam von der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Sylvia Stierstorfer, MdL, Landrätin Tamara Bischof und dem BdV-Landesvorsitzenden Christian Knauer an das Brauchtums- und Trachtenpuppenmuseum im Heimathaus der Banater Schwaben Würzburg verliehen. Bei der Überreichung der Ehrengabe an Jakob Fischer assistierte der Vertriebenenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Helmut Kaltenhauser, bei der Ausreichung an Ernst Schroeder die CSU-Stimmkreisabgeordnete Barbara Becker.

Auszüge aus den Laudationes auf die Preisträger finden Sie in der Pressemitteilung vom 25.09.2023.

Strahlende Gesichter bei der Verleihung des Kulturpreises 2023 des BdV-Bayern. Unser Bild zeigt die Preisträger umrahmt von Ehrengästen. Text und Bild: Susanne Marb/BdV

 

Kulturpreis 2022

Während der Zentralveranstaltung zum „Tag der Heimat“ in Waldkraiburg erhielt aus der Hand der Bayerischen Sozialministerin Ulrike Scharf, MdL, die „Urzelnzunft Geretsried“ den BdV-Kulturpreis 2022. Diese erinnert jährlich an eine Sage, die ihren Ursprung in der siebenbürgischen Stadt Agnetheln bei Hermannstadt findet. Als der damalige Marktfleck im Mittelalter erneut von den Osmanen belagert wurde, soll eine beherzte Agnethlerin mit Namen Ursula, im zotteligen Gewand mit einer Kuhglocke ausgerüstet und peitschenknallend aus der Kirchenburg gestürmt und die Türken damit erschreckt und vertrieben haben.

Mit Ehrengaben wurden die russlanddeutsche Publizistin und Kulturjournalistin Nina Paulsen und die Donauschwäbische Singgruppe Landshut ausgezeichnet. Nina Paulsen gehört zu den wichtigsten Stimmen, die über diverse markante Kulturereignisse aus den Bereichen Literatur, Kunst oder Theater kompetent und fundiert recherchiert berichtet. Ihre Kompetenzen schätzen nicht nur ihre Landsleute, sondern ebenfalls angesehene und international bekannte Hochschulprofessorinnen und -professoren, die auf dem Gebiet russlanddeutsche Literatur bzw. Kultur forschen.

Die Donauschwäbische Singgruppe Landshut wurde 1994 als ein loser Verbund gegründet und tritt seit 2004 unter diesem Namen auf. Den rund dreißig Sängerinnen und Sängern gelingt es immer wieder, das Publikum, dank eines abwechslungsreichen Programms und der Qualität der Darbietungen, zu überzeugen. Die Ehrengaben wurden vom BdV-Landesvorsitzenden Christian Knauer, der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht und dem Waldkraiburger Bürgermeister Robert Pötzsch überreicht.

Preisträger des BdV-Kulturpreises 2022

Kulturpreis 2021

Im Rahmen einer Feierstunde am 13. November im Sudetendeutschen Haus, wurde der BdV-Kulturpreis und die Ehrengaben verliehen. Die Preise überreichten BdV-Landesvorsitzender Knauer und der Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums, Dr. Markus Gruber. Der Hauptpreis ging an die Volkstanzgruppe im BdV-Kreisverband Hof, die Ehrengaben an den Gründungsdirektor der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“, Prof. Dr. Manfred Kittel, und an den Seniorenchor der Banater Schwaben in Augsburg.

Ehrung als BdV-Kulturpreisträger 2021: Mit Urkunde von links Prof. Dr. Manfred Kittel, Jutta Starosta, Hof, und Anika Oster, Augsburg. In der Mitte Altlandrat und BdV-Landesvorsitzender Christian Knauer, ganz rechts Ministerialdirektor Dr. Markus Gruber. Foto: S. Marb/BdV

Kulturpreis 2020

Aus der Hand der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Carolina Trautner erhielt am 20. September, bei der Zentralveranstaltung des BdV zum „Tag der Heimat“ in Augsburg, der Unternehmer und Vorsitzende der gleichnamigen Stiftung, Michael Schmidt, den Kulturpreis 2020. Schmidt ist in seiner Heimat Siebenbürgen und in Deutschland im Bereich der Kultur- und Brauchtumspflege der Siebenbürger Sachsen aktiv.

Preisträger des BdV-Kulturpreises 2020
Preisträger des BdV-Kulturpreises 2020

Kulturpreis 2019

Der bdV-Kulturpreis 2019 wurde im Rahmen des Festaktes anlässlich des 60igsten Bestehen des BdV in der Münchner Residenz feierlich verliehen. Den Kulturpreis übergab Ministerpräsident Dr. Markus Söder an die Böhmerwäldler Sing- und Volkstanzgruppe um Renate Ruchty. Die Ehrengaben zum Kulturpreis erhielten der Heimatforscher Bernhard Fackelmann für sein Wirken in der Landsmannschaft der Banater Schwaben und in seiner Heimatortgemeinschaft sowie die Siebenbürger Blaskapelle München um Wilhelm Spielhaupter. Die Ehrengaben wurden von der Aussiedlerbeauftragten Sylvia Stierstorfer und der bayerischen Ministerin Kerstin Schreyer übergeben.

Preisträger des BdV-Kulturpreises 2019


Kulturpreis 2018

Im besonderen Ambiente der Orangerie in Ansbach wurde am 16. September 2018 der BdV-Kulturpreis an die russlanddeutsche Lyrikerin Maria Schefner vergeben. Ehrengaben zum Kulturpreis erhielten der ehemalige Ministerialbeauftragte im bayerischen Kultusministerium, Hans Schmitzer (Cham) und die Ausstellungskuratorin Martina Kerl aus München. Ersterer wurde für seine Bemühungen um die Verankerung des ostkundlichen Unterrichtprinzips, Kerl für ihre Filmdokumentation „Angekommen – Wir Pommern in Bayern“ und ihr großartiges Engagement bei der Ausstellung „Dr. Pomeranus Bugenhagen“.


Kulturpreis 2017

Der BdV-Kulturpreis 2017 wurde am 17. September am Zentralen Tag der Heimat des Landesverbandes Bayern des BdV in der Stadthalle Grafing vergeben. Den Kulturpreis erhielt der Russlanddeutsche Chor „Heimatmelodie“ aus Augsburg um Chorleiterin Alena Heiser. Die Ehrengaben zum Kulturpreis erhielten der Grafinger Künstler und Bildhauer Fritz Brosig sowie der siebenbürgisch-sächsische Historiker und Publizist Dr. Michael Kroner. Die Vergabe des Kulturpreises übernahm Christian Knauer, Landesvorsitzender des BdV in Bayern.


Kulturpreis 2016

Am 24. September 2016 wurde im Egerland Kulturhaus in Marktredwitz am zentralen Tag der Heimat der BdV-Kulturpreis verliehen. Der Hauptpreis ging an die Stadt Hof für die Ausstellung „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ im Museum Bayerisches Vogtland. Der Preis wurde von Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und einer Delegation des Museums entgegengenommen. Dem siebenbürgischen Künstler Radu Anton Maier wurde ein Ehrenpreis für sein Lebenswerk verliehen. Die Filmemacher Renate Stiefl und Horst Peter Wagner erhielten den BdV-Kulturpreis für den Dokumentarfilm „Vom Isergebirge ins Fichtelgebirge. Wie die Gablonzer Glaskunst nach Warmensteinach kam“.


Kulturpreis 2015

Am Samstag, den 19. September 2015 fand in der oberbayerischen Vertriebenenstadt Traunreut der zentrale Tag der Heimat des BdV-Landesverbandes statt. Zum Schluss der Feier zeichnete der BdV-Landesvorsitzende das Tanz- und Folkloreensemble „Ihna“ sowie die Tanz- und Späldeel „Leba“ – nach Flüssen in Pommern benannt und der pommerschen tradition verschrieben – mit dem BdV-Kulturpreis 2015 aus. Joachim Lukas, ein langjähriger verdienter Brückenbauer der Landsmannschaft Schlesien, erhielt ebenso eine Ehrengabe wie der aus Südmähren stammende Komponist Widmar Hader. 

Kulturpreis2015_Ihna

Kulturpreis 2014
In Anwesenheit von Staatsministerin Emilia Müller wurde bei der Zentralveranstaltung zum „Tag der Heimat“ in Passau der aus Siebenbürgen stammende Publizist Dr.h.c. Hans Bergel aus Gröbenzell mit dem Kulturpreis 2014 ausgezeichnet. Ehrengaben erhielten das russlanddeutsche Tanzensemble „Birkenhein“ aus Aschbach/Schlüsselfeld und die „Riesengebirgs-Trachtengruppe“ aus München.

Kulturpreis 2013
Der „Tag der Heimat“ wurde vom Bund der Vertriebenen – Landesverband Bayern e.V. im Festsaal des Sudetendeutschen Hauses in München abgehalten. Der Kulturpreis ging an das Haus der Donauschwaben in Haar bei München und wurde dem Landesvorsitzenden der Landsmannschaft der Donauschwaben – Landesverband Bayern e. V., Hermann Schuster, vom Bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und dem Landesvorsitzenden des BdV, Christian Knauer, überreicht. Die Ehrengaben erhielten Christl und Helmut Starosta aus Hof, die sich über viele Jahre hinweg intensiv für die Schaffung einer Abteilung „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ im Rahmen des Museums Bayerisches Vogtland eingesetzt haben sowie Gerda Graumann aus Gernlinden für ihr vorbildliches und ehrenamtliches Engagement im Bund der Vertriebenen und die Schaffung einer umfassenden Miniaturtrachtensammlung.
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Kulturpreis2013