Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Herrschaft waren in Folge von Flucht und Vertreibung rund 3 Millionen deutsche Heimatvertriebene nach Bayern gelangt. Schon bald begannen sich Schlesier, Sudetendeutsche, Pommern usw. in Gruppen und Landsmannschaften zu organisieren, um sozialpolitische und kulturelle Interessen der Heimatvertriebenen zu artikulieren. Der Bund der Vertriebenen – Landesverband Bayern e. V. wurde schließlich 1959 als Dachverband der landsmannschaftlichen Gruppen in Bayern in München gegründet. Seither setzen wir uns aktiv für die Interessen der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in Bayern ein.
Das sind heute unsere Aufgaben:
- Als Dachverband der landsmannschaftlichen Gruppen in Bayern vertreten wir die Interessen der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler sowie der landsmannschaftlichen Verbände und Gruppen in Politik und Gesellschaft.
- Wir fördern die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und Kultur im mittleren und östlichen Europa in all ihren Zusammenhängen.
- Wir engagieren uns aktiv in der kulturellen Bildung, der Vermittlung und der Kulturförderung.
- Wir leisten Integrationshilfe für Flüchtlinge und Vertriebene heute.
- Wir unterstützen die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den deutschen Minderheiten und der Bevölkerung in den ehemals deutschen Staats- und Siedlungsgebieten.
- Wir unterstützen die deutschen Minderheiten in ihrem Bestreben, ihre Identität, Kultur und Sprache zu erhalten.
- Wir setzen uns ein für Völkerverständigung und Toleranz durch Austausch, Zusammenkunft und Kooperation.
- Wir stehen ein für ein friedliches und geeintes Europa, für die Wahrung und Durchsetzung der Menschenrechte und für ein Recht auf Heimat.

