Gedenken in Hof: Beeindruckende Feierstunde vor Vertriebenendenkmal – Viel kommunale Prominenz beim Tag der Heimat

Gruppenbild zum Abschluss der Kranzniederlegung am Vertriebenendenkmal in Hof. Von links Stadtrat Peter Senf, Bürgermeister Daniel Schreiner, Sparneck, SL-Kreisobmann Adalbert Schiller, Bürgermeister Sebastian Auer und Bürgermeisterin Angela Bier, Sophia Kolb, Michael Jänsch, Alina Dittmer, alle BdV-Volkstanzgruppe Hof, stellvertretender BdV-Vorsitzender Jochen Ulshöfer, Oberbürgermeisterin Eva Döhla, stellvertretende Vorsitzende der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Jutta Starosta, Sigrid Dittmer, Tatjana Dittmann, beide BdV-Volkstanzgruppe Hof, SL-Bezirksobmann Adolf Markus, Naila, Bürgermeister Francisco Hernandez Jimenez, Feilitzsch, Stadträte Florian Strößner und Carola Böhm, stellvertretender Landrat Frank Stumpf, Naila, Stadträtin Michaela Franke, Bürgermeister Kristan von Waldenfels, Lichtenberg, und Landrat Dr. Oliver Bär. Foto: Robert Skubacz

Unter starker Beteiligung der örtlichen kommunalen Mandatsträger führte der BdV-Kreisverband Hof auch heuer am Vertriebenendenkmal der Stadt eine Gedenkstunde aus Anlass des „Tages der Heimat“ durch. Nach der Eröffnung durch den Posaunenchor der Lutherkirche mit der Europahymne begrüßte der stellvertretende BdV-Kreisvorsitzende Jochen Ulshöfer die zahlreich erschienenen Gäste und stellte die Bedeutung der Charta der Heimatvertriebenen heraus. Deren Väter hätten bereits 1950 eine deutliche Warnung vor weiteren Kriegen und willkürlichen Vertreibungen formuliert und ein verständnisvolles und brüderliches Zusammenleben angemahnt. Oberbürgermeisterin Eva Döhla und Landrat Oliver Bär betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der Veranstaltung. Sowohl aus historischer als auch aus heutiger Sicht sei es wichtig, den Tag der Heimat zu begehen. Das durch die Vielzahl der weltweit geführten Kriege geprägte Leitwort des Tages, „Krieg und Vertreibung – Geißeln der Menschheit“ zeige deutlich, welche Bedeutung Heimat für die Menschen habe.

Mit kurzen Texten und Ausschnitten aus Heimatliedern stellte die BdV-Volkstanzgruppe unter Leitung von Jutta Starosta die Vertreibungsgebiete vor. Passend hierzu war die Anmerkung des stellvertretenden BdV-Kreisvorsitzenden Ulshöfer, dass es für die Nachgeborenen spannend sei, das Geburtsland ihrer Vorfahren zu entdecken, dessen Geschichte in Gänze wahrzunehmen, deren lebendige Kultur zu erspüren und diese gemeinsam weiterzuentwickeln. Wörtlich: „Tut man dies partnerschaftlich mit den Nachbarländern, sind Verständnis und Respekt füreinander garantiert. So wird der Völkerverständigung und damit dem Frieden gedient.“ Text: J. St.