
Für den Landesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Bayern war es eine wirkliche Überraschung. Am ersten Abend der Klausurtagung des BdV-Landesausschusses nutzte BdV-Landesvorsitzender Dr. h.c. Christian Knauer die Gelegenheit, den am 12. Juni 1949 in Zeiden/Siebenbürgen geborenen Manfred Binder für seine langjährige und überaus engagierte Mitarbeit im BdV und in der Landsmannschaft mit der „Silbernen Ehrennadel“ des BdV auszuzeichnen. Er ist übrigens der Erste im Freistaat, dessen Urkunde im Original die Unterschrift des neuen BdV-Präsidenten Stephan Mayer, MdB, trägt.
Binder, der die sächsische Gemeinschaft in Rumänien in ihren Strukturen und Traditionen noch selbst wahrgenommen und gelebt hat, siedelte nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes mit seiner Ehefrau Ingeborg nach Ingolstadt über. In seiner neuen Heimat setzte sich der Geehrte rasch und nachhaltig für den Erhalt und Fortbestand der siebenbürgisch-sächsischen Traditionen ein. So engagierte er sich in der Heimatortsgemeinschaft Petersberg, deren Ehrenvorsitzender er heute ist. Seit 2015 leitet er die Kreisgruppe seiner Landsmannschaft, seit 2019 die Regionalgruppe Burzenland und seit 2021 den BdV-Kreisverband Ingolstadt. Dem BdV-Bezirksvorstand in Oberbayern gehört er seit diesem Sommer an.
Mit der Wahl zum Landesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen im Februar 2025 sowie durch seine Tätigkeiten im Vorstand des Kulturwerks und im Schlichtungsausschuss des Verbandes, zeige sich überdeutlich, so der BdV-Landesvorsitzende, dass Manfred Binder zu den „großen Stützen der Vertriebenen- und Aussiedlerarbeit im Freistaat“ zählt. Wie hervorragend er an der Basis verwurzelt ist, zeigte sich auch in beeindruckender Weise beim Tag der Heimat in Ingolstadt.
Text: Susanne Marb
